Blickpunkt Deutschland

News aus Deutschland

<< Vorherige | Übersicht | Nächste >>

01.07.2020 | 06:30 Uhr

"neues deutschland": Ökonomin Christa Luft: Ostdeutsche bezahlten für Währungsunion einen hohen Preis

Berlin (ots) - Die Ostdeutschen haben nach Ansicht der Ökonomin Christa Luft für die Wirtschafts- und Währungsunion vor 30 Jahren einen hohen Preis bezahlt. Neben dem Zugang zu größeren Konsummöglichkeiten folgten aus der Einführung der D-Mark in der DDR "Arbeitslosigkeit, Entwertung von Biografien, Enteignung vom Volkseigentum. Und ein Leben in einer Marktgesellschaft, in der auch Güter der Daseinsvorsorge kommerzialisiert wurden", schreibt die DDR-Wirtschaftsministerin der Wendezeit in einem Beitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe).

Viele DDR-Bürger hätten damals geglaubt, das am DDR-Alltag Geschätzte würde erhalten bleiben, die begehrte Westwährung käme hinzu. Doch die Währungsunion und die Privatisierung des DDR-Volkseigentums seien als Junktim behandelt worden. Entsprechend sei die Treuhandanstalt zu einer Privatisierungsagentur für die ostdeutsche Wirtschaft umfunktioniert worden. Kritische Stimmen habe die herrschende Politik abgebügelt.

Pressekontakt:

neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4639270
OTS: neues deutschland

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

<< Vorherige | Übersicht | Nächste >>


Haftungshinweis: Der Betreiber dieser Webseite übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der News. Die Verantwortung hierfür liegt ausschließlich beim Autor bzw. bei der Person bzw. dem Unternehmen, welches in der Quellenangabe/im Pressekontakt angegeben ist.