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01.03.2020 | 09:00 Uhr

Tut Milch gut? - Wir räumen mit einigen Milchmythen auf (AUDIO)

Anmoderationsvorschlag:

Morgens einen Milchkaffee und zwischendurch Müsli mit Milch. Ist Milch
eigentlich gut für uns? Und welche Milchsorte ist für mich die Richtige? Der
Milchkonsum wirft seit einigen Jahren Fragen auf. Forscher streiten darüber,
welche Auswirkungen Milch auf den menschlichen Körper hat. Oliver Heinze stellt
sich dem Dschungel im Milchregal und räumt mit Milchmythen auf.

Sprecher: Ist Milch nun ein guter Kalziumlieferant oder nicht? Die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung sagt: 'Ja, Milch ist der Kalziumlieferant schlechthin
und auch eine gute Quelle für die Vitamine B2 und B12'.

O-Ton 1 (Katharina Krause, 14 Sek.): "Das sind nämlich Vitamine, die wir für
Wachstum und Entwicklung brauchen. Und zudem ist es auch so, dass die hohen
Gehalte an Zink und Phosphor in der Milch auch nicht vernachlässigt werden
sollten. Zink brauchen wir nämlich vor allen Dingen für die Wundheilung,
Phosphor brauchen wir zusammen mit Kalzium für den Erhalt von Knochen und
Zähnen."

Sprecher: Erklärt Ernährungswissenschaftlerin Katharina Krause. Allerdings ist
Milch nicht gleich Milch. Neben lange haltbarer H-Milch und Frischmilch gibt es
noch Landmilch, Heumilch, Weidemilch und Bio-Milch.

O-Ton 2 (Katharina Krause, 25 Sek.): "Die Inhaltsstoffe der Milchsorten sind
fast identisch. Der Unterschied liegt eigentlich eher in der Fütterung der
Tiere. Heumilch, das ist Milch von Kühen, die vor allen Dingen Heu, aber auch
Gras zu fressen bekommen. Bei Bio-Kühen muss das Futter vor allen Dingen aus
ökologischem Anbau stammen. Und da können die Kühe neben Gras und Heu auch noch
andere Futtermittel zu fressen bekommen. Ansonsten ist es so: Landmilch und auch
Weidemilch, das sind z.B. keine geschützten Begriffe wie jetzt Bio- und
Heumilch."

Sprecher: Neben der großen Auswahl an tierischer Milch, greifen viele zu
pflanzlichen Alternativen aus Soja, Hafer oder Mandeln.

O-Ton 3 (Katharina Krause, 14 Sek.): "Was man dabei aber beachten muss, ist,
dass wichtige Vitamine und auch Mineralstoffe wie jetzt beispielsweise B2 oder
Vitamin B12 und Kalzium, dass diese bei pflanzlichen Drinks künstlich zugesetzt
werden. Und in der Milch sind diese Inhaltsstoffe ja schon von Natur aus
enthalten."

Sprecher: Bleibt noch ein Mythos zu klären, nämlich der, dass Milch
krebserregend sein soll.

O-Ton 4 (Katharina Krause, 23 Sek.): "Laut aktuellem Forschungsstand scheint der
Konsum von Milchprodukten das Risiko für Dickdarm- und auch Brustkrebs zu
senken. Und für fast alle weiteren Krebsarten gibt es aktuell keinen
Zusammenhang. Es gibt vielleicht eine Ausnahme bei Männern bezüglich
Prostatakrebs. Wenn diese aber wirklich über längere Zeit und auch wirklich mehr
als einen Liter Milch pro Tag trinken, dann scheint sich das Risiko bei Männern
leicht zu erhöhen."

Sprecher: Deshalb sollte man auch täglich maximal einen Joghurt und 2-3 Scheiben
Käse zu sich nehmen - so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Das Fazit von
Ernährungswissenschaftlerin Katharina Krause lautet also,...

O-Ton 5 (Katharina Krause, 08 Sek.): "...dass man Milch bedenkenlos trinken
kann. Weil das Tolle an ihr einfach ist, dass da ganz viele Vitamine und
Mineralstoffe drin sind, die für unseren Körper und unsere Gesundheit wichtig
sind!"

Abmoderationsvorschlag:

Beim nächsten Besuch im Supermarkt bin ich jetzt gut vorbereitet und weiß beim
Griff ins Regal, was in den Milchpackungen steckt. Alle wichtigen Infos zum
Thema finden Sie auch noch mal im Netz unter www.milchland.de.

Pressekontakt:

Christine Licher
Teamleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
0511 85653-21
licher@milchland.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/131581/4534239
OTS: Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V.

Original-Content von: Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

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