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01.05.2018 | 10:00 Uhr

Pleite des Bauträgers - Darauf müssen Häuslebauer beachten

Hamburg (ots) - Der Erwerb des Eigenheims stellt für die meisten
Bauherren die Erfüllung eines Lebenstraums dar. Tritt allerdings der
Ernstfall ein und der Bauträger meldet Insolvenz an, wird das Projekt
schnell zum Albtraum. "Leider kommt es immer wieder vor, dass
Baufirmen bankrottgehen. Für die zukünftigen Eigenheimbesitzer
bedeutet es eine Katastrophe, denn sie verlieren viel Zeit und Geld,
um den entstandenen Schaden auszugleichen", erklärt Stephan
Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de
(https://www.baufi24.de/) und fährt fort "Die Möglichkeit der
Insolvenz sollten Häuslebauer immer im Hinterkopf behalten und sich
deshalb frühzeitig über ihre Rechte informieren. Auch eine gründliche
Prüfung des Bauträgers vor der Auftragsvergabe verhindert im
Zweifelsfall Schlimmeres".

Vorgehen bei Insolvenz

Geraten Bauherren in die prekäre Situation müssen sie einen kühlen
Kopf bewahren. "Kommt es zur Insolvenz, geht es in erster Linie um
Schadensbegrenzung. Denn bereits bezahlte Arbeiten werden in der
Regel nicht mehr ausgeführt, sondern müssen mitunter für viel Geld
von einem anderen Unternehmen übernommen werden", weiß Scharfenorth.
Deshalb gilt es zunächst den Baufortschritt zu klären. Hierfür
sollten Häuslebauer einen Sachverständigen hinzuziehen, der den
Baubestand genaustens dokumentiert. Dieser stellt fest, welche
Bauabschnitte bereits fertig sind, welche Arbeiten noch erledigt
werden müssen und welchen Wert die Immobilie derzeit hat. Auch
sollten sämtliche laufenden Zahlungen an den Bauträger eingestellt
werden. "Ein Gespräch mit dem Insolvenzverwalter gibt darüber
Auskunft, ob der bestehende Vertrag weiterhin erfüllt, ein neuer
aufgesetzt wird oder ob ein anderes Unternehmen den Bau vollenden
muss", so Scharfenorth weiter. Wichtig ist es auch, nicht panisch
andere Handwerker zu verpflichten, denn möglicherweise wird der
bestehende Vertrag vom Bauträger erfüllt und so zahlt der Häuslebauer
am Ende doppelt.

Achtung bei der Wahl des Bauträgers

Um die Gefahr einer Insolvenz des Bauträgers möglichst
auszuschließen, sollten sich zukünftige Eigenheimbesitzer frühzeitig
genaustens über das Unternehmen informieren. Gegen die Zahlung eines
Honorars können sie beispielsweise einen Blick in die Schufa werfen.
Außerdem sollte die Baufirma viel Erfahrung mitbringen, eine gute
Bonität besitzen und möglichst aus der Region stammen. Im besten Fall
verfügt sie zudem über eine Baufertigstellungsversicherung oder eine
Fertigsstellungsbürgschaft ihrer Bank. Auch die Prüfung durch einen
Fachanwalt vor der Vertragsunterzeichnung schafft zusätzliche
Sicherheit. Darüber hinaus ist die Zahlung nur nach Baufortschritt
ratsam. So bleiben eventuelle Verluste möglichst gering. Soll das
Projekt Eigenheim in die Tat umgesetzt werden, müssen sich Bauherren
um die Finanzierung kümmern. Wie genau diese aussehen kann, erfahren
Interessierte in einem ersten Überblick unter
https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/.

Über Baufi24

Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr
eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen.
Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen
rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur
Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das
Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000
zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit
Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter
https://www.baufi24.de/



Unternehmenskontakt:
Baufi24 GmbH Stephan Scharfenorth, Tel. +49 (0) 800 808 4000
E-Mail: redaktion@baufi24.de

Pressekontakt: Hasenclever Strategy, Walter Hasenclever,
Tel: +49 421 42 76 37 39, Mobil: +49 171 493 57 83,
E-Mail: wh@hasencleverstrategy.de

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Quelle: http://www.presseportal.de

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