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14.06.2018 | 16:00 Uhr

Benedikt Höwedes: "Tennis ist für mich auf jeden Fall ein Sport, den ich nach dem Fußball gerne auch machen würde!" (AUDIO)

Stuttgart (ots) -

Fußball-Weltmeister von 2014 zu Gast beim MercedesCup in Stuttgart
- ATP-Turnier endet mit dem Finale am kommenden Sonntag, Gewinner
erhält ein Mercedes-Benz CLS 450 4MATIC Coupé

INTERVIEW BENEDIKT HÖWEDES

Anmoderation:

Weltmeisterlicher Besuch beim MercedesCup in Stuttgart. Benedikt
Höwedes stattete dem mit knapp 730.000 Euro dotierten ATP-Turnier
heute (14.06.) einen Besuch ab. Der Innenverteidiger von Juventus
Turin gewann 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien
den WM-Pokal und gilt abseits des Fußballplatzes als absoluter
Tennis-Fan. Da war die Stippvisite des 30-Jährigen auf dem Gelände
des TC Weissenhof naheliegend, schließlich gilt das Rasenturnier in
der baden-württembergischen Landeshauptstadt als ideales
Vorbereitungsturnier auf das Saisonhighlight Wimbledon Anfang Juli.
Wir haben uns mit Benedikt Höwedes am Rande seines Turnierbesuchs
über seine Tennisleidenschaft, seinen Lieblingsspieler in Stuttgart
sowie natürlich über die heute beginnende Fußball-Weltmeisterschaft
in Russland unterhalten.

1. Benedikt Höwedes, Sie besuchen als amtierender
Fußball-Weltmeister den MercedesCup in Stuttgart. Welche Beziehung
haben Sie persönlich zum Tennissport? Tennis war immer so eine kleine
Leidenschaft, die ich neben dem Fußball auch gehegt habe. Wenn ich
die Zeit dazu hatte, das kam leider nicht ganz so häufig vor, aber
Tennis ist für mich auf jeden Fall ein Sport, den ich nach dem
Fußball gerne auch machen würde. Wenn meine Knochen vielleicht nicht
mehr ganz für den Fußball reichen, ist Tennis auf jeden Fall eine
gute Möglichkeit, immer noch sportlich sehr aktiv zu sein und es kann
auch richtig Spaß machen. Und es macht auch Spaß, Spiele zu schauen,
und deshalb freue ich mich hier zu sein und gleich auch noch ein paar
tolle Partien hier mir anzuschauen. (0:30)

2. Das ATP-Turnier in Stuttgart gilt bei den Profis als eines der
beliebtesten auf der Tour. Wie erleben Sie die Atmosphäre hier auf
dem Gelände des TC Weissenhof? Absolut positiv. Ich glaube, dass
viele Leute hier herkommen mit einer großen Begeisterung, mit einer
großen Freude. Und ich glaube, dass hier auch tolles Tennis geboten
wird. Natürlich, die Tatsache, dass der Cup mittlerweile auf Rasen
stattfindet, hat das Ganze nochmal aufgewertet und ich glaube, dass
es eine echt tolle Geschichte für alle Beteiligten ist. (0:18)

3. Der absolute Star beim MercedesCup ist natürlich Roger Federer,
der hier in Stuttgart sogar wieder die Nummer 1 der Welt werden kann.
Was sagen Sie zur Leistung des Schweizers? Roger Federer ist, glaube
ich, eine lebende Legende. Er ist einer der erfolgreichsten, wenn
nicht der erfolgreichste Tennisspieler, den wir gerade haben oder den
wir auch hatten in den vergangenen Jahren. Und es ist natürlich
klasse, dass er hier ist und er steht natürlich mit seinem Namen auch
für dieses Turnier. Und ich glaube, dass viele Zuschauer auch nur
wegen ihm hier sind. (0:19)

4. Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, am
Sonntag greift die deutsche Mannschaft ins Turniergeschehen ein. Was
trauen Sie Ihren Kollegen bei der WM 2018 zu? Ich glaube, fit sind
wir allemal, dafür wurde schon im Trainingslager gesorgt. Da bin ich
mir ganz sicher. Deutschland geht natürlich als klarer Favorit mit in
das Turnier. Natürlich gehören da noch zwei, drei andere Nationen
auch dazu, aber Deutschland zählt ganz klar zu den Titelkandidaten.
(0:16)

5. Und wer sind außer dem amtierenden Weltmeister die weiteren
Titelkandidaten in Russland? Spanien, auch wenn sie jetzt doch eine
kuriose Entscheidung kurz vor WM-Antritt entschieden haben, Brasilien
und Frankreich zähle ich auf jeden Fall zum engsten Kreis dazu.
(0:12)

6. Wie sehr schmerzt es noch, das Turnier von zu Hause aus
mitverfolgen zu müssen? Vielleicht ein bisschen. Natürlich wäre man
da auch selber gerne noch mitgefahren in diesem Jahr, aber durch
meine Verletzungshistorie im vergangenen Jahr lief es einfach darauf
hinaus, dass ich leider nicht mitfahren kann - oder nicht nochmal
mitfahren kann und den Titel verteidigen kann. Aber ich freu mich
einfach, auch mal aus der Zuschauerrolle jetzt das Ganze anzunehmen
und sich die Spiele auch von zu Hause aus mit seinen Jungs
anzugucken. Und es wird eine andere Erfahrung, weil die letzten drei
Turniere habe ich ja alle mitgemacht mit der Mannschaft und dieses
Mal überlasse ich es der Zuschauerrolle. (0:29)

7. Sie haben es vor vier Jahren in Brasilien ja selbst miterlebt -
was geht in den Köpfen der Spieler drei Tage vor dem ersten Spiel
jetzt vor? Ja, ich glaube, dass man natürlich aufgeregt ist, aber
dass man sich auch super darauf freut, dass es endlich losgeht. Die
Jungs hatten jetzt auch zwei, drei Wochen Vorbereitung und haben
wirklich hart dafür gearbeitet oder sich auch erst regeneriert und
dann viele Einheiten gehabt ohne richtigen Wettkampf. Die beiden
Testspiele, ja. Aber das ist kein Wettkampfcharakter und Deutschland
war und ist immer eine Turniermannschaft. Und ich glaube auch, dass
die Jungs am Sonntag topfit sind und da auch einen guten Auftritt
leisten werden. (0:30)

Abmoderation:

Benedikt Höwedes über die Chancen der deutschen Nationalmannschaft
bei der Weltmeisterschaft, die weiteren Titelfavoriten in Russland
sowie zu seiner Affinität zum Tennissport. Der Fußballweltmeister von
2014 war heute beim MercedesCup in Stuttgart zu Besuch. Das
ATP-Turnier auf dem Gelände des TC Weissenhof dauert noch bis
Sonntag. Neben Preisgeldern in Gesamthöhe von 729.340 Euro erhält der
Turniersieger in diesem Jahr ein Mercedes-Benz Coupé.



Pressekontakt:
Ansprechpartner:
Mercedes-Benz, Claudia Merzbach, 0711 17 95379
all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

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Quelle: http://www.presseportal.de

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